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Ohne Kunst bleibt es grau - Interview mit einem Streetartist




In diesem Interview stellen wir den engagierten Künstler und Hohenschönhausen-Bewohner Pablo vor. Neben seiner IT-Karriere widmet er sich als Hobbykünstler der Schaffung lebendiger Kunstwerke. Sein jüngstes Wandbild im Quartier symbolisiert Hoffnung und Vielfalt für die Zukunft der Kinder und bereichert die Umgebung mit Farbe. Er teilt seine Inspiration, Verbindung zu Hohenschönhausen und Visionen für die Gemeinschaft im Osten Berlins…




Wer bist du - erzähl doch mal kurz wie du zur Kunst gekommen bist und was du sonst so machst …


„Ich bin seit einigen Jahren Hobbykünstler und versuche mich in unterschiedlichen Techniken und Materialien. In meinem beruflichen Alltag bin ich für IT-Projekte verantwortlich und in meiner Freizeit brauche ich eine Ablenkung von Computern und Bildschirmen und habe gerne Farbe und Leinwände um mich herum!"



Du lebst ja selber hier in Hohenschönhausen. Wie lange schon?


„Mittlerweile lebe ich seit 3 Jahren in Hohenschönhausen und finde die Ruhe und die zwei Seen besonders schön. Das tollste ist die Verbindung zur Ringbahn und dem Alexanderplatz, wo man sich innerhalb von Minuten zwischen Klein- und Großstadt bewegen kann.“




Was möchtest du mit deinem Bild an der Mauer ausdrücken und

was inspiriert dich dazu?


„Mit dem Bild möchte ich auf die bunte Zukunft von Kindern aufmerksam machen. Unter dem "Eisernen Vorhang" sah die Zukunft nicht bunt und vielfältig aus. Das hat sich seit dem Mauerfall geändert. Außerdem hinterlassen die grauen Gefängniswände einen traurigen und faden Nachgeschmack."



Hast du einen Wunsch für die Zukunft von HSH?


„Dass es mehr Freiflächen, Treffpunkte und Programm für Kinder und Anwohner gibt. Zudem wünsche ich mir, dass die Wände neue Farbe und Designs erhalten, um aus einer alten Knastmauer einen farbenfrohen Teil der Nachbarschaft zu machen!"


Pablo

Künstler




Vielen Dank für diesen farbenfrohen Fleck der Hoffnung. Das Bild an der Mauer verleiht der ganzen Nachbarschaft neue Energie. Der Wunsch nach mehr Freiflächen, Treffpunkten und Programmen für die Gemeinschaft spiegelt einen tiefen Sinn für soziale Verantwortung wider. Wir sind freuen uns, dass Menschen wie Pablo einen Weg finden, die digitale IT-Welt mit realer Kunst im öffentlichen Raum zu verbinden. Wir sind gespannt auf die weiteren Veränderungen in Hohenschönhausen und sind gespannt darauf darauf, wie Pablos kreativen Beiträge die Umgebung in Zukunft bereichern.



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